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Oft findet man auf Karpfenruten oder unter deren technischer Beschreibung so kürzel wie zB CT -mmhhh....schon mal irgendwo gehört....im Krankenhaus....
Richtig! Und trotzdem Falsch.
Mit CT ist zwar auch die Computer Tomographie gemeint -aber das hat ja mit Angeln reichlich wenig zu tun.
Diese Angabe auf einer Karpfenrute oder in deren Beschreibung umschreibt die Aktion der Rute-also in wie weit der Rutenblanc arbeitet im Drill.
- FT = Fast Taper ,
steht für eine steife Rute die hauptsächlich mit der Spitze arbeitet.Sehr steifes Rückrad.
- CPT = Compound Progressive Taper ,
steht für eine mittlere,semiparabolische Rutenaktion-die Rute arbeitet hauptsächlich im obereb drittel besitzt aber genug Rückrad um auch Druck auf größere Fische ausüben zu können.
Standart(Allround)-Aktion für viele Fisch-,Angelarten.
- CT = Compound Taper ,
steht für eine durchgehende -parabolische Rutenaktion-es arbeitet der ganze Rutenblanc.Für Großfisch eher weniger geeignet da man nur sehr schwer Druck ausüben kann wenn es die Situation erfordert(zB Hindernisse im Gewässer).Auch ist die Grenze der Belastbarkeit oft sehr schnell erreicht-gerade im Drill mit BigFish.
Oft auch relativ schlechtes handling da häufig sehr "wabbelig".
Für gute und sichere Drilleigenschaften stehen eigentlich CPT und CT.
Auch für die Wurfweite kann die Rutenaktion entscheident sein.
zB könnte eine zu weiche Rute zu viel Energie aufnehmen und "schlucken" das wir damit nicht weit werfen können-auch ist bei einer solchen Rute oft die Testkurve etwas niedriger-also auch geringeres Wurfgewicht.
Im Gegenzug dazu kann eine zu steife Rute allerdings sehr schwer "aufzuladen" sein-sprich man bekommt mit aller Gewalt einfach nicht genug Energie durch die Rute in den Wurf,was auch auf die Reichweite geht-allerdings sind oft gerade diese Ruten mit einer hohen Testkurve und damit verbundenen hohen Wurfgewicht ausgezeichnet.
Natürlich sind auch die Drilleigenschaften durch die Aktion vorgegeben.
An weicheren Ruten macht drillen einfach mehr Spaß als an harten Ruten die sich kaum biegen.....aber das soll kein Kriterium sein.Das ist eher Minderwichtig.
Wichtiger ist dabei,das man mit einer weicheren Rute Sicherer Drillen kann-und durch die Pufferwirkung der Rute auch einem Haken Ausschlitzen vorgebeugt wird.
Bei härteren Ruten muss einfach viel vorsichtiger gedrillt werden-was Routine und schon eine gewisse Erfahrung voraussetzt.Auch ist die Ausschlitzgefahr durch zu starkes drillen höher als bei weicheren Ruten die den ein oder anderen Fehler(zB zu starke Bremseinstellung,hektische Bewegungen) verzeihen.
Da jede Rute anders ist und die Wurfeigenschaften und Drilleigenschaften sehr stark variieren werde ich keinen Tipp zur perfekten Weitwurf-,Drillaktion machen.
Die Faustregel steht-der Rest und die Entscheidung liegt bei Euch welche Aktion Ihr wählt.
Denk nur daran das die Rute quasi ein Werkzeug ist!
Und gutes Werkzeug erledigt schon die halbe Arbeit von alleine!
Die Angaben über Wurf-,und Drilleigenschafen treffen übrigens für alle Ruten zu!Egal ob Karpfenrute oder Spinnrute! |
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