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Saprolegniasis / Fischschimmel
Erreger: Saprolegnia - Arten (meistens S. diclina)
Es handelt sich hierbei um sogenannte Schwächeparasiten,die sich auf bereits geschädigter Haut ansiedeln.Auch verletzte Kiemen können durch Saprolegnia befallen werden.
Befallene Fischarten: Alle Süßwasserfischarten
Krankheitsverlauf: Nur bei Haut- oder Kiemenverletzungen und starker Immunschwäche werden die Fische von Saprolegnia "besiedelt".
Symptome/Merkmale: Weißlich bis schmutzig Graue, wattebauschähnliche Beläge.
Die Verbreitung des Pilzes erfolgt vorwiegend in einer asexuellen Phase durch Sporen,aus denen sich freibewegliche Stadien entwickeln.Diese bilden später erneut Pilzschläuche.
In einigen Fällen tritt Saprolegnia sogar als primärer Parasit auf.Dies wurde zB bei jüngeren Lachsen beobachtet,bei denen diePilzfäden durch die Brustdecke bis in das Lebergewebe eingedrungen waren.
Bekämpfung: Es hat sich eine Behandlung bei Saprolegnia mit Malachitgrün (Malachtgrünchlorid oder -oxolat) bewärt,wobei die vom Hersteller angegebenen Dosierungen genau eigehalten werden müssen!
Wichtiger als die Bekämpfung ist jedoch die Vorsorge.
Also gute ,gesunde Haltung und Vernichting aller Parasiten.Die direkte Bekämpfung von Saprolegnia ist immer nur ein Kurieren der Symptome-jedoch nicht die Vernichtung der Ursache dieser Erkrankung! |
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