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Branchiomycosis (Kiemenfäule)
Erreger: Branchiomyces spec.
Inkubationszeit: Nicht genau abzugrenzen.In NRW wird diese Mykose vorwiegend bei Karpfen,sehr selten bei Regenbogenforellen beobachtet.
Symptome: Luftschnappen(Atemnot).Schwellungen und Blutergüsse in den Kiemen.Grau-Braune Verfärbung gewisser Kiemenbereiche,die auf eine Zerstörung des Kiemenepithels zurückzuführen ist.

Kiemenfäule beim Karpfen

Pilzfäden(Hyphen) von Branchiomyces
Dieser Pilz befindet sich in den Blutgefäßen der Kiemen.Besonders bei hohen Wassertemparaturen(über 20°C) und in sehr nährstoffreichen Teichen mit dichtem Fischbesatz kann die Kiemenfäule große Verluste hervorrufen.
Bekämpfung: Eine Bekämpfung,zB durch Bäder ist wenig Wirkungsvoll.Wichtig ist die Beachtung teichhygienscher Maßnahmen als Prophylaxe.Hierzu gehöt vor allem die Verhinderung allzu starker organischer Ablagerungen im Teich,wie sie durch zu intensive Fütterung enstehen,aber auch die Vermeidung einer zu starken,generellen Eutrophierung(Düngung).
Bei Verdacht der Kiemenfäule sollte man den Durchfluß im Teich erhöhen.
Erkrankte Fische müssen entfernt und vernichtet werden.
Zur Desinfektion(die sicherste Methode) muß der trocken gelegte Teich intensiv mit Kalkstickstoff oder Chlorkalk behandelt werden. |
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